{"id":724,"date":"2022-09-17T21:58:13","date_gmt":"2022-09-17T19:58:13","guid":{"rendered":"https:\/\/probahn-ol-hb.de\/?p=724"},"modified":"2022-09-17T21:58:13","modified_gmt":"2022-09-17T19:58:13","slug":"oldenburg-muss-jetzt-schnell-eine-langfristige-vision-fuer-das-reisezentrum-entwickeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/probahn-ol-hb.de\/?p=724","title":{"rendered":"Oldenburg muss jetzt schnell eine langfristige Vision f\u00fcr das Reisezentrum entwickeln!"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Oldenburg, den 17.09.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Als Mitte August verk\u00fcndet wurde, dass das Reisezentrum der Deutschen Bahn im Oldenburger Hauptbahnhof gerettet sei, war die Erleichterung gro\u00df. Andernfalls h\u00e4tte es bedeutet, dass der pers\u00f6nliche Fahrkartenverkauf wie bereits in Wilhelmshaven nur noch \u00fcber den versteckten Schalter der NordWestBahn in der Bahnhofsbuchhandlung m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Auch der Fahrgastverband PRO BAHN freut sich \u00fcber die vorl\u00e4ufige Rettung. Jetzt gilt es sicherzustellen, dass dieser wichtige Zusatz \u2013 <strong>vorl\u00e4ufig!<\/strong> \u2013 nicht von der Politik vergessen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKommunalpolitik und Verwaltung sind nun gefordert, ein tragf\u00e4higes Konzept vorzulegen, wie es mit dem Reisezentrum langfristig weitergehen soll\u201c, kommentiert Vorsitzender Malte Diehl die Situation. \u201eDas DB-Reisezentrum war in den vergangenen Jahren immer schon unrentabel, sonst h\u00e4tte die Deutsche Bahn gar nicht \u00fcber die Schlie\u00dfung nachgedacht. Dies hat sich nicht verbessert, zumal ein Teil der Kunden nun auch zur NordWestBahn gehen wird. Liegt das Konzept bis Ende 2023 vor, h\u00e4tte man zur Umsetzung noch ein knappes Jahr Zeit, bis der Zuschuss ausl\u00e4uft.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schlie\u00dfung konnte nur abgewendet werden, weil die Landesnahverkehrsgesellschaft, die f\u00fcr das Land Niedersachsen die Verkehrsleistungen auf der Schiene und auch den Fahrkartenverkauf vergibt, eingesprungen ist. Dieser Zuschuss, dessen genaue H\u00f6he uns nicht bekannt ist, der aber klar sechsstellig sein d\u00fcrfte, wird kaum \u00fcber die n\u00e4chsten beiden Jahre hinaus verl\u00e4ngert werden. Sonst k\u00f6nnten auch andere St\u00e4dte, die ihr Reisezentrum verloren haben, \u00e4hnliche, ebenso teure L\u00f6sungen f\u00fcr sich einfordern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt muss daher ein zukunftsf\u00e4higes Konzept vorlegen, welches innovative Ideen einbringt und den j\u00e4hrlichen Fehlbetrag minimiert. Dies kann aus Sicht von PRO BAHN entweder mit der Deutschen Bahn als Betreiber oder auch nach \u00dcbernahme der R\u00e4umlichkeiten durch einen neuen st\u00e4dtischen Betrieb geschehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorsitzender Diehl zu den M\u00f6glichkeiten: \u201eEin gutes Beispiel hierf\u00fcr k\u00f6nnte die Bentheimer Eisenbahn sein, die als kreisangeh\u00f6rige Gesellschaft im S\u00fcdwesten Niedersachsens in den von ihr betriebenen Bahnh\u00f6fen Nordhorn, Bad Bentheim und Neuenhaus eigene Reiseb\u00fcros unterh\u00e4lt. Es ist klar, dass in der beengten Buchhandlung im Oldenburger Bahnhof mit nur einem einzigen Schalter qualifizierte Beratung f\u00fcr Fernreisen kaum m\u00f6glich sein wird. Gleichzeitig k\u00f6nnte ein Reiseb\u00fcro oder eine echte Mobilit\u00e4tszentrale weitaus mehr Dienstleistungen aus einer Hand anbieten, etwa eine Gep\u00e4ckaufgabe oder einen Bringdienst f\u00fcr in der Innenstadt get\u00e4tigte Eink\u00e4ufe, Autovermietung oder Zimmervermittlung. Man k\u00f6nnte einen Teil des gro\u00dfen Saales auch anderweitig nutzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>PRO BAHN fordert daher, dass sich die Stadt beispielsweise auch mit lokalen Vereinen und Kaufmannschaft \u00fcber die Zukunft der R\u00e4umlichkeiten austauscht. Es gibt genug Raum f\u00fcr ein weiteres Ladengesch\u00e4ft oder einen gemeinsamen Verkauf. Denkbar w\u00e4re auch, Platz f\u00fcr kulturelle Angebote wie Ausstellungen zu reservieren oder f\u00fcr Touristeninformationen rund um die Partnerstadt Groningen, einschlie\u00dflich der dorthin f\u00fchrenden Wunderline, zu nutzen. Dies machte das Reisezentrum attraktiver und schaffte letztlich neue Laufkundschaft, die dringend ben\u00f6tigt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLetzten Endes hat die Stadt es in der Hand zu entscheiden, was \u00fcber 2024 hinaus mit dem Reisezentrum geschieht\u201c, erl\u00e4utert Diehl. \u201eSie darf sich dabei nicht auf die Spendabilit\u00e4t des Landes verlassen, sondern muss das Heft des Handelns in die Hand nehmen und rasch seine Zukunft gestalten, so dass noch genug Zeit zur Umsetzung bleibt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/probahn-ol-hb.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/PM-Reisezentrum.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/probahn-ol-hb.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/PM-Reisezentrum.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die PDF-Version dieser Pressemitteilung k\u00f6nnen Sie hier herunterladen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oldenburg, den 17.09.2022 Als Mitte August verk\u00fcndet wurde, dass das Reisezentrum der Deutschen Bahn im Oldenburger Hauptbahnhof gerettet sei, war die Erleichterung gro\u00df. 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